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Wenn das Haar leise geht: Signale deines Körpers richtig deuten
Haarausfall (Alopezie) ist für viele Menschen ein sensibles Thema. Während täglich etwa 50 bis 100 Haare als völlig normal gelten, kann ein darüberhinausgehender Verlust – also bei dauerhaft deutlich mehr als 100 ausgefallenen Haaren pro Tag – ein Hinweis darauf sein, dass im Körper etwas aus dem Gleichgewicht geraten ist: Haarausfall ist kein isoliertes Problem, sondern oft ein Symptom. Wer die Signale richtig deutet, kann gezielt dagegensteuern. Die häufigsten Ursachen für Haarausfall Zunächst ist es wichtig, zwischen den verschiedenen Formen des Haarausfalls zu unterscheiden. Die häufigste Form ist der erblich bedingte Haarausfall (androgenetische Alopezie). Er betrifft sowohl Männer als auch Frauen und wird durch eine genetisch bedingte Empfindlichkeit der Haarfollikel gegenüber dem körpereigenen Hormon Dihydrotestosteron (DHT) ausgelöst. DHT ist ein Stoffwechselprodukt des Sexualhormons Testosteron, das bei beiden Geschlechtern vorkommt. Unter seinem Einfluss verkümmern die Haarfollikel mit der Zeit, die Wachstumsphasen der Haare verkürzen sich und es kommt schließlich zu Haarausfall. Diese Form verläuft schleichend, beginnt meist zwischen dem 20. und 40. Lebensjahr und zeigt typische Muster wie Geheimratsecken oder eine zunehmende Ausdünnung der Haare, insbesondere im Scheitelbereich. Daneben gibt es den diffusen Haarausfall. Hier fallen die Haare gleichmäßig über den gesamten Kopf aus. Diese Form steht häufig in Zusammenhang mit inneren Faktoren wie Nährstoffmangel, hormonelle Veränderungen (Wechseljahre), Stress, radikale Diäten, Medikamente oder Erkrankungen. Eine weitere Form ist der kreisrunde Haarausfall (Alopecia areata), eine Autoimmunerkrankung, bei der das Immunsystem die Haarfollikel angreift. Dies führt zu charakteristischen runden oder ovalen kahlen Stellen auf der Kopfhaut sowie gelegentlich im Bart- oder Augenbrauenbereich. Wenn der Körper Alarm schlägt Haare reagieren empfindlich auf Veränderungen im Körper. Deshalb kann Haarausfall ein wichtiges Frühwarnsignal für verschiedene körperliche und psychische Probleme sein. Besonders häufige Auslöser für verstärkten Haarausfall sind:  • Nährstoffmangel: Ein Mangel an Eisen, Zink, Biotin, Vitamin D oder Eiweiß kann das Haarwachstum beeinträchtigen. Eisenmangel ist dabei eine der häufigsten Ursachen, insbesondere bei Frauen.• Hormonelle Veränderungen: Wechseljahre, Schwangerschaft oder das Absetzen der Pille führen oft zu Haarverlust.• Stress & psychische Belastungen: Akuter und chronischer Stress kann den Haarwachstumszyklus stören und vermehrten Haarausfall auslösen. • Erkrankungen: Stoffwechsel- und Kopfhauterkrankungen (z. B. Pilzinfektionen, Schuppenflechte), Autoimmunerkrankungen wie Zöliakie sowie bestimmte Medikamente (insbesondere Chemotherapeutika) können ebenfalls Haarausfall begünstigen. Den Haarzyklus verstehen Um Haarausfall einordnen zu können, hilft ein Blick auf den natürlichen Haarzyklus. Jedes Haar durchläuft drei Phasen: 1. Wachstumsphase (Anagenphase)2. Übergangsphase (Katagenphase)3. Ruhephase / Ausfallphase (Telogenphase) Erst nach der Ruhephase fällt das Haar aus und wird durch ein neues ersetzt. Gerät dieser Zyklus aus dem Gleichgewicht, kann es zu vermehrtem Haarausfall kommen. Mikronährstoffe: Kleine Helfer große Wirkung Eine ausgewogene Versorgung mit Mikronährstoffen ist entscheidend für gesundes Haarwachstum. Zu den Wichtigsten zählen: • Eisen: Unterstützt die Sauerstoffversorgung der Haarwurzeln, fördert die Zellteilung in den Haarwurzeln und trägt zur Festigkeit der Haare bei.• Zink: Regt das Haarwachstum an und stärkt die Haarfollikel, indem es eine Schlüsselrolle bei der Keratinsynthese spielt, was die Haardichte fördert. Darüber hinaus unterstützt Zink die Bildung von Keratin, einem wichtigen "Baustoff" für die Haare und hilft bei der Herstellung von Kollagen (Stärkt die Haarwurzeln).• Biotin (Vitamin B7): Fördert die Struktur, Festigkeit und das Wachstum von Haaren. Außerdem hilft es bei brüchigem Haar und Haarausfall, besonders wenn ein Mangel vorliegt.• Vitamin D: Spielt eine Rolle im Haarfollikenzyklus, kann Haarausfall – besonders diffusen Haarausfall – vorbeugen und ist essentiell für gesundes Haarwachstum.• Selen: Stärkt die Haarstruktur, fördert das Haarwachstum und schützt die Zellen der Haarwurzel vor oxidativem Stress.• Eiweiß: Fördert das Wachstum, stärkt die Haarstruktur und beugt Haarausfall sowie brüchigem Haar vor. [SHORTCODE]Typ:Artikelliste;cArtikel:1160,0565,1135,1219,0539,1225,0562,1159,2630,2625,2629;cKey:cArtNr;bSlick:1;cPaging:s;cItemsCustom:[[320,1],[480,1],[768,1],[1024,2],[1280,2],[1600,2]];nAnzahl:11[/SHORTCODE] Was man konkret tun kann Wer an Haarausfall leidet, sollte strukturiert vorgehen, aber auch frühzeitig handeln: 1. Ursachen abklären: Eine ärztliche Untersuchung beim Dermatologen kann Aufschluss über Nährstoffmangel oder hormonelle Probleme geben.2. Ernährung optimieren: Eine ausgewogene, nährstoffreiche Ernährung mit viel Gemüse, gesunden Fetten, ausreichend Protein, kombiniert mit essentiellen Mikronährstoffen ist die Basis. Zudem sollte man Zucker und verarbeitete Lebensmittel reduzieren sowie Crash-Diäten vermeiden.3. Stress reduzieren: Entspannungstechniken wie Yoga oder Meditation, ausreichend Schlaf, Bewegung an der frischen Luft und Förderung der Kopfdurchblutung z.B. durch Kopfmassagen mit Ölen (z.B. Kokosöl oder Rosmarinöl) können helfen, den Haarzyklus zu stabilisieren.4. Schonende Haarpflege: Milde, silikonfreie Shampoos mit Koffein und pflegenden Nährstoffen verwenden. Das Haar nach dem Waschen sanft ausdrücken, anstatt es trocken zu rubbeln. Aggressive Behandlungen, häufiges Färben sowie übermäßige Hitze vermeiden, da diese das Haar zusätzlich strapazieren können.5. Medizinische/Minimalinvasive Therapien: Je nach Ursache können spezielle Behandlungen sinnvoll sein, etwa Minoxidil bei androgenetischem Haarausfall, Finasterid (nur bei Männern), PRP-Therapien (Eigenbluttherapie), Laserbehandlungen oder Rotlichttherapie. FAZIT Haarausfall ist meist ein Signal innerer Ungleichgewichte wie Nährstoffmangel, hormonellen Veränderungen oder Stress. Entscheidend ist daher die gezielte Ursachenklärung statt reiner Symptombehandlung. Eine gute Versorgung mit Mikronährstoffen wie Eisen, Zink oder Biotin kann dabei unterstützen, sofern ein Mangel besteht.  Minimalinvasive und medizinische Verfahren können ergänzend wirken – entscheidend bleibt jedoch, die Ursaschen zu erkennen und zu behandeln. Ergänzende Ansätze wie PRP, Laser-, oder Rotlichttherapie können je nach Situation sinnvoll sein, ersetzen aber keine ursachenorientierte Therapie. [SHORTCODE]Typ:CMS;kLink:503[/SHORTCODE]
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Was dein Stuhlgang über deine Gesundheit verrät
Schaust du dir deine Hinterlassenschaften an oder spülst du sie lieber schnell weg? Was du dort siehst, verrät einiges über deine Gesundheit – deshalb fragen Ärzte dich so gerne nach deinem Stuhlgang. Doch welche Schlüsse ziehen sie daraus? Häufigkeit: Wie viele Stuhlgänge sind gesund? Alles zwischen dreimal am Tag und dreimal die Woche gilt als gesund – entleert sich dein Darm öfter oder seltener, solltest du zum Arzt gehen. Gerade dauerhafte Verstopfungen belasten den ganzen Körper. Wissenschaftler vermuten: Verweilt der Stuhl zu lange im Darm, fermentieren Bakterien die darin enthaltenen Proteine. Dabei entstehen möglicherweise giftige Substanzen. Alter, Geschlecht und BMI beeinflussen die Häufigkeit deines Stuhlgangs. Indem du dich ballaststoffreich ernährst und ausreichend bewegst, kannst du sie erhöhen. Konsistenz: Was ist normal? Komplett flüssig oder so hart, dass er sich kaum ausscheiden lässt – die Konsistenz deines Stuhls zeigt, wie gut deine Verdauung arbeitet:   - Typ 1: Einzelne, feste Klümpchen, die sich schwer ausscheiden lassen  - Typ 2: Zusammenhängende wurstartige Klumpen, ebenfalls schwer auszuscheiden  - Typ 3: Weiche Würstchen mit rissiger Oberfläche  - Typ 4: Weiche Würstchen mit glatter Oberfläche  - Typ 5: Einzelne weiche, glatte Klümpchen, die sich leicht ausscheiden lassen  - Typ 6: eine breiige, zusammenfließende Masse  - Typ 7: flüssig oder wässrig, manchmal ohne feste Bestandteile Die Typen 3 und 4 gelten als normaler Stuhlgang. Auch Typ 5 ist meistens unbedenklich. Typ 1 und 2 weisen hingegen auf Verstopfungen hin. Treten Typ 6 und 7 über längere Zeit hinweg auf, hast du Durchfall. Farbliche Veränderungen: Harmlos oder gefährlich? Normalerweise färben Verdauungssäfte deinen Stuhl braun bis hellbraun. Doch wahrscheinlich hast du dich bei einem Blick in die Toilette schon einmal erschrocken. Meistens stecken Lebensmittel hinter dem unerwarteten Farbspektakel – aber nicht immer: - Gelb: Zusammen mit einer klebrigen Oberfläche und einem besonders strengen Geruch weist eine gelbliche Färbung auf Fettstuhl hin – möglicherweise kann dein Körper das Fett aus der Nahrung nicht richtig verarbeiten. - Grün: Meistens färben Lebensmittel wie Spinat deinen Stuhl grün. Hast du gleichzeitig Durchfall, kann eine Salmonelleninfektion dahinterstecken. - Rot: Rote Bete und andere rote Lebensmittel können deinen Stuhl einfärben. Frisches Blut deutet auf Hämorriden oder eine Blutung im unteren Darm hin. - Schwarz: Schwarzer Stuhl kann von Eisenpräparaten oder Kohletabletten kommen – manchmal stecken auch Blutungen im oberen Darmtrakt dahinter. - Lehmfarben: Heller Stuhl deutet auf Probleme mit der Gallenblase hin. Sektionstitel H2 Jede farbliche Abweichung, die du nicht auf deinen Speiseplan zurückführen kannst, gehört in ärztliche Hände – gerade roten und schwarzen Stuhl solltest du möglichst schnell abklären lassen. Auch anhaltende Durchfälle und Verstopfungen sind ein Fall für den Arzt. Insbesondere, wenn weitere Symptome dazukommen: - Fieber- Bauchschmerzen- Erbrechen- Übelkeit So sieht der optimale Stuhl aus Der optimale Stuhl hat eine wurstartige Konsistenz, lässt sich einfach ausscheiden und tritt ein- bis zweimal am Tag auf. Er ist braun und riecht vielleicht unangenehm, aber nicht beißend-streng oder faulig. Gelegentliche Abweichungen lassen sich oft auf harmlose Ursachen zurückführen: Ernährung, Stress, Medikamente, Schlafmangel, Zyklus. Halten sie an, gehe bitte zum Arzt. 3 einfache Tipps für einen besseren Stuhlgang Egal, ob du ständig zur Toilette rennst oder sich dein Darm nur mühselig entleert: Verdauungsbeschwerden schlagen aufs Wohlbefinden – du möchtest das Haus nicht mehr verlassen oder fühlst dich, als würdest du einen Betonklotz spazieren tragen. Doch was hilft jetzt? 1. Die richtige Haltung Heutige Toiletten zwingen uns in eine ungünstige Sitzposition – eigentlich ist der Mensch dafür gemacht, sein großes Geschäft in der Hocke zu verrichten. Indem du deine Füße auf einen niedrigen Schemel stellst und den Oberkörper nach vorne beugst, entleert sich dein Darm schneller und besser – er wird jetzt nicht mehr von Muskeln abgeklemmt. 2. Bitte nicht pressen Natürlich möchtest du dir endlich Erleichterung verschaffen – aber bitte erzwinge den Stuhlgang nicht durch Pressen. So riskierst du juckende und schmerzende Hämorriden. Das gilt übrigens ebenfalls, wenn du nach dem Geschäft länger auf der Toilette sitzen bleibst. 3. Ballaststoffe, Ballaststoffe, Ballaststoffe Du weißt längst, wie wichtig Ballaststoffe für deine Verdauung sind – doch vielleicht fällt es dir trotzdem schwer, deinen täglichen Bedarf von 30 Gramm zu decken. Hanfprotein, Weizengras, Konjakmehl oder Chiasamen reichern deine Mahlzeiten mit wertvollen Pflanzenfasern an. Sie können Obst, Gemüse, Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte und Saaten allerdings nicht ersetzen. Weil Vegetarier und Veganer diese Lebensmittel häufig verzehren, scheiden sie größere Stuhlmengen aus, leiden seltener unter Verstopfungen und haben ein geringeres Risiko für Darmerkrankungen. [SHORTCODE]Typ:Artikelliste;cArtikel:1057,0255,1056,0229;cKey:cArtNr;bSlick:1;cPaging:s;cItemsCustom:[[320,1],[480,1],[768,1],[1024,2],[1280,2],[1600,2]];nAnzahl:4[/SHORTCODE] Fazit: Hör zu, wenn dein Darm mit dir spricht Dein Stuhl zeigt, wie gut deine Verdauung arbeitet. Manchmal deutet er sogar auf schwere gesundheitliche Probleme hin. Nimm Veränderungen deshalb ernst und gehe zum Arzt – selbst, wenn du dafür deine Scham überwinden musst. Bei gelegentlichen Verstopfungen oder Durchfällen genügt oft ein Blick auf deinen Speiseplan und Lebensstil. Genug Bewegung, guter Schlaf und reichlich Ballaststoffe machen einen spürbaren Unterschied. [SHORTCODE]Typ:CMS;kLink:276[/SHORTCODE]
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Diese Schritt-für-Schritt-Anleitung hilft wirklich gegen Stress
Du liegst seit Stunden im Bett, doch dein Kopf rattert durch Gesprächsfetzen und unerledigte Aufgaben, bis sich deine Brust zusammenzieht. Stress schleicht sich oft unbemerkt ins Leben – erst, wenn er das Steuer übernimmt, spürst du: Irgendwas stimmt nicht.  Zum Glück kannst du lernen, ihn frühzeitig zu erkennen – und vor allem: ihn zu bewältigen. Mit unserer Schritt-für-Schritt-Anleitung findest du Lösungen, die wirklich zu dir passen. Versprochen.  Wie erkenne ich, ob ich gestresst bin?  In Maßen gehört Stress zum Leben dazu – er macht dich sogar leistungsfähiger. Doch sobald du über längere Zeit im „Flucht-oder-Kampf“-Modus bleibst, schadet er dir grundlegend.  Manchmal ist es gar nicht so leicht, ihm auf die Schliche zu kommen. Vielleicht bist du es gewohnt, deine Bedürfnisse zurückzustellen und Symptome zu ignorieren, damit du im Alltag besser funktionierst. Dabei äußert Stress sich auf vier Ebenen: - Körper: Muskelverspannungen, beschleunigter Herzschlag, Schlafstörungen, Magen-Darm-Beschwerden, Erschöpfung, Kopfschmerzen, flache Atmung, häufige Infekte - Gedanken: Grübeln, Gedankenschleifen, Konzentrationsprobleme, reduzierte Entscheidungsfähigkeit, Katastrophisierung - Gefühle: Reizbarkeit, Nervosität, Angst, innere Unruhe, Überforderung, Frustration, Hilflosigkeit, depressive Verstimmung - Verhalten: Sozialer Rückzug, Ungeduld im Umgang mit anderen, vermehrte Fehler und Unfälle, Prokrastination, erhöhter Konsum von Alkohol, Nikotin oder Koffein Bitte nimm diese Beschwerden ernst. Du musst nicht erst alle Symptome auf jeder Ebene verspüren, bis du dir eine Pause gönnen darfst. Stress bewältigen: Eine Anleitung in fünf Schritten Wir könnten hier ein paar schnelle Maßnahmen auflisten, doch das würde dir kaum weiterhelfen. Denn was dich stresst, bringt andere Menschen vielleicht gar nicht aus der Ruhe. Um deinen Stress zu bewältigen, brauchst du deshalb kein Patentrezept – sondern eine individuelle Lösung. 1. Beobachte dich selbst Notiere dir jeden Abend, was dich heute gestresst hat und wie du auf den Auslöser reagierst – so lernst du deine Stressoren und Copingmechanismen kennen. Dazu gehören: - übermäßiger Medienkonsum- emotionales Essen - exzessiver Sport - Überarbeitung- Perfektionismus - sich selbst vernachlässigen oder bestrafen - aggressives Verhalten gegenüber nahestehenden Personen  - Alkohol, Schlafmittel, Tabak  Zu einer umfassenden Bestandsaufnahme gehören auch deine Ressourcen: Was entspannt dich oder schenkt dir Ruhe? Wann empfindest du Freude, wann vielleicht sogar Erfüllung? Gibt es Momente, in denen du komplett in der Gegenwart bist?  2. Entwickele Lösungswege Du kennst jetzt deine Stressoren – Zeit für ein Brainstorming! Schnapp dir einen Zettel und entwickele Lösungen. Dabei wird zwischen drei Strategietypen unterschieden: a) Instrumentelles Stressmanagement: Hier geht es darum, deine Stressoren zu bewältigen oder zu vermeiden – etwa, indem du Aufgaben abgibst, dich neu organisierst oder deine Prioritäten veränderst. b) Gedankliche Stressmuster durchbrechen: Bei dieser Herangehensweise identifizierst du stressfördernde Denkmuster, um sie anschließend zu verändern. Setzt du dich z.B. unter Druck, um überhöhte Ansprüche zu erreichen, kannst du versuchen, gegen deinen Perfektionismus anzugehen. c) Erholung: Ruhephasen schaffen keine Auslöser oder Denkmuster aus der Welt – aber wenn du erholt bist, erhöht sich deine Widerstandskraft gegen Stress. Atemübungen, Hobbys, Sport oder soziale Kontakte sind langfristig ein wohltuender Ausgleich.  3. Plane konkrete Schritte  Als Nächstes planst du ganz konkret, wie du deine Lösungswege umsetzen möchtest. Was heißt „besseres Zeitmanagement“ genau? Möchtest du eine halbe Stunde früher aufstehen? Deine Tasche schon am Abend packen? Aufgaben sofort erledigen, wenn sie nur zwei Minuten dauern? 4. Setze die Lösungswege um Natürlich kannst du deinen Stress nur bewältigen, wenn du die geplanten Maßnahmen durchsetzt. Prüfe dabei, ob der Lösungsweg deinen Stress tatsächlich reduziert. Wenn nicht, knöpfst du dir den nächsten Punkt auf deiner Liste vor.  5. Ziehe Bilanz Indem du verschiedene Lösungswege testest, weißt du nach ein paar Wochen, welche zu dir passen – sie müssen sich schließlich in deinen Alltag einfügen. Wenn du genauer hinsiehst, gewinnst du dabei vielleicht sogar Erkenntnisse über deine Bedürfnisse und Vorlieben.  Stärke deinen Körper – und du stärkst auch deinen Geist Stehst du ständig unter Strom, leidet dein Körper: Du bist häufiger krank, deine Verdauung gerät aus dem Takt oder deine Muskeln verspannen sich derart, dass dein Kopf pocht. Doch diese Beziehung geht in beide Richtungen: Wenn du dich um deinen Körper kümmerst, wirkt sich das auch auf deinen Geist aus. - Ernährung: Ein ausgewogener Speiseplan versorgt dich mit wichtigen Nährstoffen. Vitamin B12 kann jetzt besonders interessant sein, weil es zu den normalen psychischen Funktionen beiträgt und das Nervensystem unterstützt. Zink trägt wiederum zum Immunsystem bei. [SHORTCODE]Typ:Artikelliste;cArtikel:1086,1135,1219,0539;cKey:cArtNr;bSlick:1;cPaging:s;cItemsCustom:[[320,1],[480,1],[768,1],[1024,2],[1280,2],[1600,2]];nAnzahl:4[/SHORTCODE] - Bewegung: Sport baut Stress ab und setzt Glückshormone frei. Damit das klappt, muss er sich allerdings gut anfühlen. Du hast keinen Bock aufs Gym und würdest lieber durch die Natur spazieren? Dann wirf deine Sporttasche in die Ecke und mach genau das. - Schlaf: Erholsamer Schlaf verschafft dir einen emotionalen und kognitiven Puffer. Doch gerade in stressigen Phasen schleichen sich oft Schlafstörungen ein. Melatonin kann dazu beitragen, die Einschlafzeit zu verkürzen. Denn nichts ist so fundamental wichtig wie eine gute Nachtruhe – mehr dazu in unserem Beitrag zu den Auswirkungen von Schlaf aufs Gehirn. Fazit: Du brauchst kein Patentrezept – sondern eine individuelle Lösung Stress schlägt so erheblich aufs Wohlbefinden, dass er manchmal sogar depressive Verstimmungen auslöst. Bitte nimm deshalb schon erste Anzeichen ernst. Es gibt zwar kein Patentrezept gegen Stress – aber du kannst individuelle Lösungen erarbeiten, mit denen sich deine Lebensqualität deutlich verbessert. [SHORTCODE]Typ:CMS;kLink:276[/SHORTCODE]
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